Aktuelles

Öffnungszeiten des Sekretariats der Hauptstelle in den Herbstferien:

 

Mo.-Fr.:         10-12.00 Uhr

 

Am 19.10 ist das Sekretariat geschlossen!

 

Weitere Hinweise:

  • Da in den Ferien die Türen verschlossen sind, melden Sie sich bitte telefonisch unter 0234-33395-0 um Einlass zu erhalten.
  • Unsere Dependance bleibt die Ferien über geschlossen.
  • Der Briefkasten wird regelmäßig geleert.

21 Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Erziehung waren dreieinhalb Wochen auf Malta, um dort in Kindertageseinrichtungen ein Praktikum zu machen. Finanziert überwiegend von der Europäischen Union konnten so Erfahrungen gesammelt werden mit einem anderen System von Erziehung und außerdem konnten die englischen Sprachkenntnisse wesentlich verbessert werden.
Im Hotel Dean Hamlet wurden kleine Appartements bezogen und zu zweit oder dritt in WGs das selbstständige Leben geübt – einschließlich Kochen und Wäsche machen.

 
Foto: Im Praktikum

Eine weitere Herausforderung war das Bussystem. Nach einer Woche musste aber keiner mehr „gerettet“ werden, weil er oder sie im falschen Bus saß oder die entscheidende Haltestelle verpasst hatte. Da war es gut, dass mit Deniz Yildirim und Judith Kreutz Lehrerinnen mit dabei waren, die Orientierung in den wesentlichen Lebensfragen des Alltags und darüber hinaus geben konnten.

Dazu gehörte (leider) auch die Erfahrung mit den maltesischen Viren und Bakterien, mit den anderen Essgewohnheiten und der Klimaumstellung. Magen/Darmerkrankungen, Erkältungen und ein umgeknickter Fuß sorgten dann auch dafür, dass Frau Kreutz als Begleitung der Betroffenen nach zwei Wochen bei Arzt und Apotheke sehr freundlich begrüßt wurde. Zum Glück waren alle Erkrankungen aber nur von kurzer Dauer.

 
Foto: die ganze Gruppe

Neben der Arbeit im Praktikum war für die Gruppe ein umfangreiches Programm für die Wochenenden vorbereitet.
Malta ist so voll mit 7000 Jahren Geschichte, dass die Auswahl nur gelingen konnte, weil Judith Kreutz mit ihrer langjährigen Erfahrung die Insel(n) gut kennt und in einem Reader einfache englischsprachige Texte zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammengestellt hatte. So konnten die Schülerinnen und Schüler sich informieren, mit auswählen und vor Ort viel mehr von dem aufnehmen, was es zu sehen gab. Sie besichtigten die Hauptstadt Valletta und schlenderten durch die Gassen von Mdina, wo sie einige Drehorte der Serie „Games of Thrones“ sehen konnten. Auf einem Fischmarkt in Marsaxlock konnten viele Mitbringsel gekauft werden.

 
Foto: Inselrundfahrt im Doppeldeckerbus

 
Foto: ein altes Fischerboot in Marsaxlokk mit dem berühmten Luzzu-Auge

Der letzte Tag war ein besonderer Tag, da hier mit einem Boot die kleine Nachbarinsel Gozo angefahren wurde. Hier wurde die alte Hauptstadt besichtigt und auf dem Rückweg das türkisfarbene Wasser in der Blue Lagoon auf Comino bestaunt.

 
Foto: Baden in der Blue Lagoon

Zudem ist die Gruppe z.B. gemeinsam an den auf Malta berühmten Golden Bay Beach gefahren und hat dort eine kleine Bootstour gemacht und ist in eine Nachbarstadt zum Eis essen gefahren.

Wer so viel Neues erlebt, muss drüber sprechen. Alle paar Tage gab es deshalb Treffen der ganzen Gruppe in der Lobby des Hotels. Bei maltesischen Erdbeeren, Melone, Brot und Kuchen konnten die Erfahrungen ausgetauscht und die kommenden Tage besprochen werden und auch ein Geburtstag wurde gefeiert.

Dass am Ende einige schon gar nicht mehr merkten, dass sie auf Englisch antworteten, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sie ganz auf Malta angekommen waren – und zum Teil auch nicht mehr wegwollten.
Während am Ende der Zeit bei den einen der Wunsch nach dem Wiedersehen von Freunden und Familie überwog, suchten andere nach Wegen der Praktikumsverlängerung: „Ich verstecke meinen Pass, dann kann ich länger bleiben.“

Zum Glück wurden am Ende die Pässe doch gefunden und alle sind wieder in Bochum – glücklich und reicher an Lebenserfahrung und Weltoffenheit.

Bochum. Das Alice-Salomon-Berufskolleg und die EU-Förderung Erasmus+ machen es möglich: Zehn Auszubildende aus dem Gastgewerbe und dem Gesundheitswesen wurden ausgewählt und durften für drei Wochen nach Edinburgh reisen und dort ein Praktikum absolvieren.

Am 18.02.2018 hieß es “Goodbye Bochum” and “Welcome to Edinburgh, Scotland". Voller Aufregung startete die Gruppe bereits am frühen Morgen vom Düsseldorfer Airport. In Schottland gelandet, ging es direkt mit einem Bus zum Edinburgh College, in dem die Azubis für die Dauer des Aufenthaltes untergebracht waren. Der erste Kontakt zu einem Schotten, dem Busfahrer, und alle verstanden so gut wie gar nichts, weil dieser mit einem sehr starken schottischem Akzent sprach. Zum Glück gewöhnte man sich schnell daran und hatte somit bald keine Probleme mehr bei der Verständigung.

Im College angekommen, gab es für die Azubis eine allgemeine Einweisung und die Studentenausweise sowie die Schlüssel für die Zimmer wurden ausgehändigt. Es folgte der Bezug der Zimmer.  Diese waren schlicht, aber hatten alle, was man brauchte.

Die erste Woche startete mit Workshops, welche die Englischkenntnisse verbesserten und verfeinerten. Dazu zählten nicht nur Unterricht im College sondern auch das Kulturprogramm: Eine Stadtführung durch Edinburgh, eine Tour zu zwei alten Castles, der Besuch der Stadt Glasgow und der Glenkinchie Whisky Distillery in den Lowlands.

Nach wenigen Tagen stand der erste Tag im Praktikum an. Schon sehr früh am Morgen war es unruhig und alle waren wach und gespannt, was der Tag bringen würde. Voller Nervosität betrat man die Betriebe und wurde herzlich in Empfang genommen. Die Arbeit war spannend und lehrreich zugleich: Tische in einem Sterne-Restaurant eindecken, schottische Gerichte empfehlen, Zwiebeln im Akkord schneiden, Gäste auf Englisch einchecken etc. Die anfängliche Angst, auf Englisch zu kommunizieren, legte sich schnell. Einer der Betriebe war das 5-Sterne-Hotel Balmoral Hotel Edinburgh (s. Foto rechts). Aber auch das Mcdonald Holyrood Hotel, das Ibis und einige mehr waren vertreten. Im sozialen Bereich gab es auch einige Herausforderungen, z.B. ein taubstummes Mädchen in der Grundschule zu begleiten oder  in einer Einrichtung im sozialen Brennpunkt aktiv mitzuarbeiten. Die Erfahrung war einmalig und hat jeden der zehn Auszubildenden in seiner beruflichen Laufbahn weiter gebracht.

Durch die Unterstützung ihrer Betriebe konnten folgende Azubis diese Chance ergreifen: Joana (Köchin, St.Anna Hospital, Herne), Petronala (Sozialassistentin), Viviane (Sozialassistentin), Claudia (Hotelfachfrau, DJH-Jugendgästehaus Bermuda3Eck, Bochum), Niklas (Hotelfachmann, Wald- und Golfhotel Lottental, Bochum), Julia (Hotelfachfrau, Acora Hotel und Wohnen, Bochum), Anastasia (Hotelfachfrau,  Renaissance Hotel, Bochum), Justyna (Hotelfachfrau, Wald- und Golfhotel Lottental, Bochum), Katharina (Restaurantfachfrau,  Mutter Wittig, Bochum) und Bea (Köchin, Wegermann’s BIO-Landhaus im Wodantal).


Ein besonderer Dank gilt Anina Wellers und Michaela Gehring, welche als betreuende Lehrpersonen die Reise organisiert und begleitet haben sowie allen anderen Beteiligten des Alice-Salomon-BK und natürlich den Ausbildern.


To be continued: Ende Mai ist die zweite Runde „ready for take off“.