Aktuelles
- Zukunft gestalten: Alice-Salomon-Berufskolleg besiegelt starke Bildungspartnerschaft
- „Bochum bewegt Pflege“ geht dauerhaft an den Start
- NRW Juniorballett besucht unsere Schule
- Sidan Maksuti gewinnt Bezirksmeisterschaft der Köche und Köchinnen am ASBK
- Großes Interesse an der Pflegemesse am Alice-Salomon-Berufskolleg
- Bochumer ASBK-Schüler gewinnen Fußballturnier der Berufskollegs in Dortmund
- Abitur 2025 - Herzlichen Glückwunsch!
- Projekt „Zeigt her eure Füße“ – Schülerinnen des ASBK gestalten Barfußpfad für Kita neu
Bezirksmeisterschaft der Köche und Köchinnen
An den Bezirksmeisterschaften der Köche und Köchinnen, die jedes Jahr am Alice-Salomon-Berufskolleg in Bochum ausgetragen werden, dürfen nur die Besten eines Jahrgangs teilnehmen. Fünf Auszubildende hatten es geschafft und konnten am Mittwoch, den 9. Oktober, gegeneinander antreten, um ihr kulinarisches Können unter Beweis zu stellen. Die Auszubildende durften den eingeladenen Gästen ein Vier-Gänge-Menü kredenzen. Während die angehenden Köche und Köchinnen in der Großküche des Alice-Salomon-Berufskollegs (ASBK) unter den wachsamen Augen des Prüfungskomitees die Speisen zubereiteten, kümmerten sich ausgewählte Auszubildende aus den Klassen des Restaurantfach- bzw. Hotelfachbereichs sowie aus der Systemgastronomie um eine professionelle Bewirtung der Gäste.
In diesem Jahr konnte Leon Sharif, der im Restaurant MOD by Sven Nöthel in Duisburg seine Ausbildung zum Koch absolviert, das Prüfungskomitee überzeugen. Vorgabe war neben der Verarbeitung von Schwarzwurzel und Kaninchen unter anderem auch die Zubereitung eines veganen Desserts. Den zweiten Platz belegte Julia Derxen, die am Evangelischen Krankenhaus in Herne beschäftigt ist, und Platz drei ging an Jan Wellen aus dem Parkhotel in Herne.
Bewertet wurde neben dem Geschmack, die fachgerechte Zubereitung sowie das Aussehen. Weitere Kriterien waren Nachhaltigkeit, Innovation als aber auch der Arbeits- und Unfallschutz. Wie schon in den Jahren zuvor setzte sich die Jury aus Mitgliedern des Prüfungsausschusses des mittleren Ruhrgebiets zusammen. In diesem Jahr waren dies der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Mario Skroch, der, wie Patrick Heile, Köche und Köchinnen am Alice-Salomon-Berufskolleg ausbildet, Torsten Dahlhaus, Inhaber und Küchenchef im Stammhaus Abel sowie Enrico Thies, Inhaber des Restaurants Esszimmer 5630 sowie eines Catering & Partyservices.
Ziel des Bezirksmeisterschaft sei es seit nunmehr 37 Jahren laut Mario Skroch, die Auszubildenden auf die finale Prüfung im Frühjahr vorzubereiten. Gleichzeitig gelte es aber mit Wettbewerben wie diesen die Attraktivität des Berufsbilds zu steigern. „Wir haben tolle junge Menschen hier am Start, die mit viel Herzblut und Kreativität den Job des Kochs bzw. der Köchin ausüben“, so Skroch.
Bezirksmeisterschaft 2024
Abgebildet auf dem Foto sind von links nach rechts:
Patrick Heile, Leon Sharif, Julia Derxen, Jan Wellen und Mario Skroch
Text: Claudia Hagedorn
Foto: Andrea Woitoschek
Der Standort von-der-Recke wird `bunt`
Der Wunsch der Studierenden aus der Fachschule am Standort der von-der-Recke war groß…
Nach den letztjährigen Renovierungsarbeiten des Gebäudes der Stadt Bochum, haben vor allem immer wieder die Klassensprecherinnen und Klassensprecher in den SV Sitzungen eingefordert, auch einmal an diesem Standort eine Projektwoche zu veranstalten und die Schule bunt und individuell zu gestalten.
Nach einigen SV Sitzungen, Planungen, der Bewilligung von 3 Projekttagen und unterschiedlicher Materialanschaffung, konnte es losgehen: Direkt nach den Sommerferien vom 27.08.-29.08.2024 haben die Studierenden des Alice am Standort von-der-Recke die Projektarbeiten gemeinsam in die Hand genommen. Mit dem Zitat „Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“ war das Startsignal gegeben und bei tollem Wetter wurden insgesamt 3 Projekte indoor und 3 Projekte outddor umgesetzt.
Alle arbeiten mit!
Gartenarbeit
Neugestaltung Innenräume
Bereits an den ersten Schultagen nach den Ferien, teilten sich die Studierenden in verschiedene Gruppen ein, sodass sowohl das Interesse als auch die Stärken Berücksichtigung finden konnten.
Ein Naturprojekt, das Instandsetzen einer alten Lore und das kreative Gestalten standen im Fokus; besonders in den Bereichen des Palettenbaus und der Gestaltung des Aufenthaltsraums wurde das Motto „Wir machen die Schule bunt“ großartig und vielfältig umgesetzt. Die Wandbemalung im Aufenthaltsraum schafft nun eine Wohlfühl-Atmosphäre für alle Studierende und Lehrende.
Naturprojekt
Lore - work in progress
Lore
Aber auch das Lehrerzimmer, die eigene Bibliothek sowie der „verlorene“ Schulhofbereich, auf dem ein Basketball-Court ensttand, bekamen einen neuen, glanzvollen Schliff. Bei dem Letzterwähnten wurde Unkraut gezupft, Schönheitsschnitte geleistet, gründlich gereinigt, mit Graffiti verschönert und Sitzmöglichkeiten aus Paletten geschaffen.
Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher haben sich durch das Säubern und Verschönern der Lore einen tollen Rückzugsort für die Pause auf dem Schulhof geschaffen. Dort sitzend schaut man nun nach den Projekttagen auf einen tollen, neu entstandenen Naturbereich, der bepflanzt wurde und auf dem beispielsweise Nistkästen und ein Weidentor entstanden sind.
Sitzgelegenheiten
Wandgestaltung
Für die Studierenden waren es durchweg 3 tolle Projekttage, die nicht nur am und im Gebäude viel Neues entstehen ließen, sondern auch durch die Vielfältigkeit untereinander beeindruckte: gerade angefangene Studierende wurden herzlich aufgenommen, fanden viel Kontakt, lernten sich kennen; aber auch die bereits bestehenden Kleingruppen waren hoch motiviert und starteten erfüllt und fröhlich in das neue Schuljahr.
Insgesamt führten letztlich passende musikalische Untermalung. Kreativität, Teamarbeit und Kommunikation zu einem fantastischen Endergebnis, womit sowohl das Kollegium als auch die Studierenden mehr als zufrieden sind. Alle gemeinsam schafften am Standpunkt Von-der-Recke einen Ort des Wohlfühlens für alle.
Am Ende des letzten Projekttages, wurde schließlich noch der Grill angeworfen, um noch einmal gemeinsam auf die tollen Projekttage zurück zu blicken und sich über die Ergebnisse auszutauschen. Am Ende waren sich zumindest alle über eines einig: Das waren sicherlich nicht die letzten Projekttage an der von-der-Recke.
Mareen Thimm und Divina Sanchez/Mia Freisenhausen (EEPO11A)
Projekt Kultur und Schule am Alice
Die CBS 11er Klassen des Bereichs Sport hatten einen besonderen Gast zu Besuch. Carlos Contreras (Klassischer Bühnentänzer, Ballettpädagoge und Yogalehrer) besuchte die CBS 11er Klassen und führte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Projekt zur Körperwahrnehmung durch. Dabei ging es um die Wahrnehmung isolierter Muskeln, um Koordination und Muskelspannung und darum, diese auch in Bewegung umzusetzen. Dies ist nicht nur hilfreich für die Ausführung der eigenen Sportart, sondern soll den Schülern und Schülerinnen auch als Basis für eine gute körperliche Kommunikation und Präsenz im Beruf dienen. Besonders spannend war dieses Projekt auch, weil die überwiegend männlichen Schüler der CBS 11er Klassen eher aus Ballsportarten, vor allem aus dem Fußball kommen und wenig Berührungspunkte mit Ballett und Tanz haben. Sich in diesem Projekt noch mal bewusst zu werden, wie wichtig die Körperbeherrschung auch für die eigene Sportart ist, war eine gute Erfahrung.
Projekt Kultur und Schule am Alice 2024
Atamah
Abiturvorbereitung im Neandertal-Museum
Kurz vor Ende ihrer Schulzeit machten die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums noch einen letzten Ausflug mit den Biologie-Leistungskursen zum Neandertal-Museum. Sowohl das Berufliche Gymnasium Gesundheit (DG 13) mit Frau Lehmann als auch der gemischte Kurs aus ErzieherInnen und FreizeitsportleiterInnen (DE/ DS13) mit Frau Atamah informierten sich bei einer Führung durch die Ausstellung über die Evolution des Menschen und die Arbeitsweisen von Paläontologen. Einblicke in die Erkenntnisse weiterer Disziplinen wie der Paläogenetik, der Altersdatierung und der Umweltrekonstruktion zeigten den Schülerinnen und Schülern den Stand der aktuellen Forschung über die menschliche Entwicklung.
In einem anschließenden Workshop konnte dann das Wissen über die Humanevolution vertieft werden. In Kleingruppen wurden Abgüsse fossiler Homininen- Schädel nach morphologischen Kriterien analysiert. Anschließend wurden die Schädel zeitlich so angeordnet, dass sie die menschliche Entwicklung nach heutigem Kenntnisstand widerspiegelt. (Atamah)
Abiturvorbereitung im Neandertal



