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Mitteilung der Bezirksregierung Arnsberg: Sprachfeststellungsprüfungen ausgesetzt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Lage sind ab dem 17.03.2020 sämtliche Sprachfeststellungsprüfungen (gem. BASS 13-61 Nr. 1) bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt.

Alice-Salomon-Berufskolleg: Lernen im Schnee

67 Schülerinnen und Schüler des Alice-Salomon-Berufskollegs (ASBK) waren für ein einwöchiges Schneesportpraktikum in Aschau im Zillertal


Bochum: Zwei Monate vor den Abschlussprüfungen, vom 21.02 bis zum 29.02.2020, absolvierten 67 ASBK-Schülerinnen und -Schüler der Berufsfachschule Sport ihr letztes Praktikum – und zwar im Schnee. Die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler war noch nie in den Bergen, geschweige denn hatte das Skifahren erlernt. Dies sollte sich ändern. Die österreichische Bergwelt im Zillertal begeisterte die 16- bis 19-jährigen Schülerinnen und Schüler enorm. Darüber hinaus konnten die meisten Schülerinnen und Schüler trotz wechselnder Wetterverhältnisse wie Schneegestöber, Sonne oder eisigem Wind vom Skifahren nicht genug bekommen. Es sei bemerkenswert, wie innerhalb von nur wenigen Tagen die meisten Schüler die Pisten kontrolliert hinabfahren könnten, resümiert Sonja Atamah, Bildungsgangleiterin der Berufsfachschule Sport am ASBK. Dass sich Erfolgserlebnisse beim Skifahren relativ schnell einstellten, sei andererseits aber auch wenig verwunderlich, da die Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs eine sportliche Vorprägung besäßen. „Zum Teil sind unsere Schülerinnen und Schüler als Sportler bzw. Sportlerinnen im Profibereich aktiv, sei es im Fußball, im Rudern oder Tanz. Da fällt einem das Erlernen neuer Bewegungsabläufe weniger schwer“, erläutert die Sportlehrerin Atamah, die mit sieben weiteren Kolleginnen und Kollegen des ASBKs das Praktikum betreute und anleitete.

Im Rahmen des einwöchigen Praktikums ging es aber nicht allein ums Skifahren. So standen auch Themen wie Sicherheit, Ökologie und Nachhaltigkeit beim Schneesport abends auf dem Programm, welche von den Schülerinnen und Schülern im Laufe der Woche in Kleingruppen bearbeitet wurden. Um zukünftige Aufgabenfelder im Bereich Gesundheit und Sport, wie das Anleiten von Gruppen und/oder Patienten sowie die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zu trainieren, planten und organisierten die Schülerinnen und Schüler eine Skirallye und ein Abendprogramm, das für Abwechslung und Unterhaltung sorgte.

Die 8-tägige Skifahrt ist obligatorischer Bestandteil der insgesamt 12 Praktikumswochen, die die Sport-Schülerinnen und -Schüler im Rahmen ihrer Schulzeit bescheinigt bekommen. Nach dem Schneesportpraktikum geht es jetzt aber wieder direkt zurück an den Schreibtisch. Denn im Mai erwartet die Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfung, die sie hoffentlich mit dem Erwerb der Fachhochschulreife erfolgreich absolvieren werden.

Sport-Schülerinnen und Schüler des ASBK vor winterlicher Bergweltkulisse

ASBK Schüler mit Sportlehrerin Atamah (rechts)            Selbst eisiges Schneegestöber hielt Schüler wie Deiar Kafi vom Schneefahren nicht ab!

ASBK-Schülerinnen erhalten erstmals FOM-Zertifikat

Die Kooperation zwischen dem Alice-Salomon-Berufskolleg und der FOM Hochschule trägt erste Früchte. Drei ASBK-Schülerinnen absolvieren erfolgreich drei Module der FOM-Bachelor-Gesundheitsstudiengänge, die ihnen auf ein FOM-Studium angerechnet werden.


Bochum: Maja Röser, Kim Jahnke und Hannah Wagner haben es geschafft. Sie sind die ersten ASBK-Schülerinnen, die - parallel zur schulischen Ausbildung - erfolgreich Module der FOM-Bachelor-Gesundheitsstudiengänge am ASBK belegten. Nun haben sie die Prüfung bestanden und erhalten das entsprechende Zertifikat über die erlangten Credit-Points, mit denen sie ihre Studien- und Ausbildungszeit an der FOM Hochschule verkürzen können.
Die offizielle Übergabe der Zertifikate übernahmen Johannes Kohtz-Cavlak, Schulleiter des ASBKs, Christian Kwiatkowski, Gesamt-Geschäftsleitung der FOM, Michaela Gehring, Bereichsleitung Gesundheit am ASBK sowie Fachlehrer Sebastian Schüßler, der den Differenzierungsunterricht am ASBK durchführte.
Anerkennung für diese zusätzliche Leistung in den eigens für die Kooperation mit der FOM eingerichteten Kursen zollt den Schülerinnen Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak: „Kompliment, es ist bemerkenswert wie diese Schülerinnen neben der schulischen Ausbildung ihre Weiterqualifizierung im Gesundheitsbereich hier am ASBK vorantreiben. Natürlich freut es mich auch sehr, dass unser neues Angebot, Schülerinnen und Schülern frühzeitig auf ein Studium vorzubereiten und ihnen als Nachwuchskräfte den Übergang von Schule und Hochschule bzw. Ausbildung zu erleichtern, angenommen wird.“
Das Modulstudium, das die Schülerinnen in den letzten Monaten absolviert haben, bezieht sich auf die FOM-Studiengänge Gesundheits- und Sozialmanagement, Pflegemanagement, Angewandte Pflegewissenschaft und Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik. Pro Woche waren zwei Unterrichtseinheiten für den Differenzierungsunterricht angesetzt. Der erfolgreiche Abschluss der FOM-Qualifizierung kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn bereits im Mai stehen für die drei Schülerinnen des beruflichen Gymnasiums Gesundheit die Abitur-Abschlussprüfungen an.
Vorne von links nach rechts die drei Absolventinnen: Kim Jahnke, Hannah Wagner, Maja Röser; Hinten von links nach rechts: Michaela Gehring, Bereichsleitung Gesundheit, Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlka, Fachlehrer Sebastian Schüßler und Christian Kwiatkowski, Gesamt-Geschäftsleitung FOM

Projekt #jüdischesLeben

In einem von Akzeptanz und Solidarität geprägten Schulklima wird die Vielfalt von Kulturen und Traditionen als Bereicherung des Zusammenlebens, ebenso wie für die Bildung einer eigenen Identität erfahrbar. Der inhaltliche Austausch von Menschen mit multikulturellem und multireligiösem Hintergrund ist also für eine demokratische, gerechte und humane Gesellschaft, auf die wir als Lehrerinnen und Lehrer des Alice-Salomon-Berufskollegs vorbereiten wollen, unverzichtbar. Daher definieren wir Vielfalt und insbesondere auch religiöse Vielfalt, Achtung und Toleranz als die tragenden Säulen unseres interkulturellen Leitbildes. Vor dem Hintergrund unseres interkulturellen Leitbildes, sowie unserer jüdischen Namensgeberin Alice Salomon, hat eine Gruppe von Schüler*innen und Lehrer*innen an einem Schülerwettbewerb zum Thema „#jüdischesLeben“ teilgenommen:

#ShalomBochum

Ein interaktiver Spaziergang auf den Spuren modernen jüdischen Lebens in Bochum

Im Rahmen der Ausschreibung des Dr.-Otto-Ruer-Preises, welcher von der Jüdischen Gemeinde Bochum und dem Freundeskreis der Bochumer Synagoge ausgelobt wurde, haben Schüler*innen und Studierende des Alice-Salomon-Berufskollegs eine Projektidee unter dem Titel „#ShalomBochum“ entwickelt. 
Im Rahmen dieses Projekts wollen die Schülerinnen und Schüler auf öffentliche Orte aufmerksam machen, an denen aktuelles jüdisches Leben stattfindet. Anliegen der Projektgruppe ist es, dass jüdisches Leben nicht immer nur im Zusammenhang mit dem Holocaust und Anschlägen in der Öffentlichkeit steht, sondern Menschen die Möglichkeit erhalten, im Rahmen eines Spaziergangs bzw. einer Rally, aktuelles jüdisches Leben in Bochum kennenzulernen.

Als Stationen wurden von den Schüler*innen und Studierenden ausgewählt:

1. Der jüdische Friedhof an der Wasserstraße
2. Dr.-Ruer-Platz
3. Das Alice-Salomon-Berufskolleg
4. Der jüdische Kindergarten Sternenhügel
5. Neue Synagoge in Bochum
6. Das jüdische Restaurant Matzen

Viel Freude beim interaktiven Spaziergang auf den Spuren modernen jüdischen Lebens in Bochum!

 

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