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Berufskolleg bekämpft Rassismus -Alice-Salomon-Berufskolleg hat den Abraham-Pokal. Ein Jahr lang geht es noch etwas intensiver um einen interkulturellen Dialog | WAZ Markus Rensinghoff



Start ins Abrahamjahr. Auch Sarah Cisla, Mari Buss, Meira Lobitz, Melina Braun und Laura-Jane Schildgen (v.l.) bekennen Farbe |Foto: Klaus Pollkläsener

Der Abraham-Pokal ist keine Auszeichnung für geleistete Arbeit. Der Abraham-Pokal, den der Kinder- und Jugendring der Stadt einmal im Jahr an eine Schule weitergibt, ist eine Auszeichnung mit Aufforderungscharakter. Nachdem zuletzt die Hildegardis-Schule ihr besonderes Engagement gegen Rassismus und für Toleranz unter Beweis stellen durfte, ist in diesem Schuljahr das Alice-Salomon-Berufskolleg dran.

Wobei das Berufskolleg bereits in den vergangenen Jahren bezüglich der Themen Rassismus und Toleranz so aktiv war und ist, dass die Verleihung des Abraham-Pokals gar nicht nötig schien. Nun aber hat die Schule den Pokal und will ihn „mit Leben“ füllen.

Für Barbara von Geldern, die am Berufskolleg für die Unterrichtsentwicklung und die Gesamtorganisation der Veranstaltungen im Abraham-Jahr zuständig ist, hat das einen wichtigen Nebeneffekt. „Dadurch haben wir jetzt einmal aufgelistet, was wir als Berufskolleg bereits alles in dieser Richtung machen. Das ist schon sehr viel. Aber auf Nachfrage sind da zuletzt noch drei Veranstaltungen dazu gekommen. Und ich weiß nicht, ob die Liste damit jetzt vollständig ist.“

Mehr als zwölf große Projekte

Dabei umfasst sie bereits mehr als zwölf große Projekte. Angefangen vom schulweiten Menschenrechtstag, über einen interkulturellen Sponsorenlauf oder den schulweiten interkulturellen Adventsmarkt (siehe Zweittext) bis hin zum multireligiösen Weihnachtsgottesdienst, der Projektwoche „Mein Name ist Mensch“ oder dem Verkauf des Jahreskalenders „Alice ist bunt“.

Dazu kommen – derzeit noch nicht terminierte – Projekte: eine kulturelle Woche im Restaurant der Schule, eine Lesung eines ehemaligen Salafisten oder die Ausstellung „Weltethos“ im Foyer.

„Dass es das Alice-Salomon-Berufskolleg geworden ist“, sagt Rolf Geers vom Kinder- und Jugendring, „war natürlich nicht zufällig. Die Nelson-Mandela-Schule, die vor der Hildegardisschule den Pokal hatte, arbeitet mit Alice-Salomon zusammen. Da haben wir bereits gedacht, dass das Alice-Salomon-Berufskolleg das erste Berufskolleg in der Geschichte des Abraham-Pokals sein könnte.“

Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak freut sich jedenfalls über die Auszeichnung. „Ohne einen Dialog zwischen den verschiedenen Religionen und Kulturen kann es keinen dauerhaften Frieden in der Welt geben. Angesichts des aktuellen Weltgeschehens will sich die Schulgemeinschaft mehr denn je aktiv gegen Rassismus, für die Menschenrechte und für einen interkulturellen Dialog in unserer Schule einsetzen.“

Mit in dieses Bild passt, dass die Schulleitung und die Lehrkräfte zum Start ins neue Schuljahr eine Grundsatzerklärung zu religiösem und politischen Extremismus erstellt und an die Schüler verteilt hatten.

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