Umzug - wer kennt das nicht? Einpacken – Transport – wieder Auspacken. Das ist bei einer Schule auch nicht viel anders. Nur gibt es eben neben einer Unmenge von Akten und Büchern auch viele Schränke, Spiel- und Sportmaterialien, Musikinstrumente, Glaskolben, Chemikalien, Mikroskope, viele Computer und Monitore, diverse Beamer, Overhead-Projektoren, einen Kühlschrank, eine Spüle und nicht ganz unbedeutende kleine Dinge wie Erste-Hilfe-Kästen, Stempel und Siegel und natürlich das Skelett aus unserem Biologieraum:

Beim Umzug unserer Zweigstelle, die bisher in der Roonstraße angesiedelt und von Klassen aus dem  Erziehung-Bereich bevölkert war, gab es viel Arbeit. Den Transport übernahm die Stadt Bochum in den Sommerferien. Das Einpacken war aber die Aufgabe der Lehrer, die z. T. auch mit Hilfe der SchülerInnen, ca. 200 Kartons füllten. Bald wusste jeder, wie man einen Umzugskarton sachgerecht auseinander faltet und wieder zusammensteckt. Es ging aber auch darum schon vorher den Bestimmungsort für die Inhalte in der neuen Schule, die man noch kaum kannte, zu finden.

Schon am Ende der Sommerferien begannen die Lehrerinnen und Lehrer die Kartons wieder auszupacken, doch was soll wohin? Und wer macht was? Es war die große Stunde der To-Do-Listen. Es gab viele neue Schränke zu füllen und bisher unbekannte ‚Ecken‘ zu entdecken. Auch hatte zum ersten Schultag noch nicht jeder Lehrer einen eigenen Schlüssel für die Fahrendelle, da die Stadt die Schlüssel zu spät bestellt hatte. Inzwischen hat sich aber wieder eine Routine entwickelt, nicht zuletzt auch mit der freundlichen Unterstützung von Herrn Haller, unserem neuen Hausmeister.

In der Fahrendeller Straße 25 sind nun alle Klassen der Bereiche Erziehung und Fachschule für Sozialpädagogik untergebracht. Bis auf wenige Ausnahmen findet der Unterricht dieser Klassen dort statt. Und es gibt sogar eine eigene Turnhalle, ohne defekte Decke.

Die unmittelbare Nähe zur Carl-Arnold-Kortum-Grundschule bietet neue Chancen zur Kooperation. Es wurden schon Grundschulkinder beobachtet, die in ihrer Pause auf dem Schulhof spontan an Bewegungsangeboten der Kinderpfleger-Klassen teilnahmen.

Noch sind einige Kartons nicht ausgepackt, noch werden einige Dinge gesucht, die ‚eigentlich irgendwo‘ sein müssen. Aber der Unterricht läuft, Schüler und Lehrer kennen sich inzwischen aus im Gebäude und nach den Herbstferien werden wohl die letzten kleinen Probleme gelöst sein.