Projekttage der Fachoberschule Gesundheit und der Internationalen Förderklassen

Diesem Thema stellten sich die Schüler/innen der Fachoberschule Gesundheit der Stufe 12 und der Internationalen Förderklassen gemeinsam. Kunst, Theater, Film und Hip-Hop: In sechs verschiedenen kreativen Projekten stand der Austausch zwischen den Kulturen im Blickpunkt. Die eindrucksvollen Erarbeitungen wurden am Ende der drei Projekttage in der Aula präsentiert. Lebensgroße Papiermenschen an den Wänden zeigten die inneren Werte der Jugendlichen. „Jeder Mensch ist anders und keiner sollte in eine Schublade gesteckt werden.“ erklärte Sibel. Die Theatergruppe kam in ihrer selbst entwickelten Szene zu dem Schluss „Hier ist es schön und friedlich. Aber die Menschen sind egoistisch.“ Doch schnell wurde klar: Vorurteile, Misstrauen und Streitigkeiten bringen eine Gesellschaft nicht weiter. Wie Jugendliche konkret und couragiert bei ungleicher Behandlung eingreifen können, zeigte eine Türsteherszene vor einer Disco: „Fragt nach, warum Eure Freunde nicht eintreten dürfen! Gebt Euch nicht mit fadenscheinigen Antworten zufrieden! Erklärt, dass die Verwehrung des Eintritts für bestimmte Personen rassistisch ist und gegen unser Grundgesetz verstößt!“ werden die Zuschauer aufgefordert. Musik und Tanz verbindet. Dies zeigte eindrucksvoll die Hip-Hop-Gruppe, die mit viel Spaß ihre selbst erarbeitete Choreographie aufführte und das Publikum zum Mitmachen anregte. Ein Schulvergleich aus verschiedenen Ländern ergab: „In Italien ist die Schule schön! Man hat viel mehr Ferien und darf einfach zu spät kommen!“, aber auch „Es gibt Länder in denen man mit dem Lineal Schläge auf die Finger bekommt, wenn die Fingernägel dreckig, oder sogar lackiert sind!“ Unvorstellbar für uns! Eindrucksvolle, selbst produzierte Filme unter dem Motto „Say, what you are – Mein Name ist Mensch“ rundeten das vielseitige Programm ab. Am Ende der Präsentationen waren sich alle Schüler/innen einig: „Während der Arbeit an unseren kreativen Projekten haben wir uns richtig gut untereinander kennen gelernt. So eine Projektwoche sollte auf jeden Fall wiederholt werden, am besten eine ganze Woche lang, damit man noch intensiver die Präsentationen vorbereiten kann.“ 


Projektergebnisse des Kunst-Workshops)

Frau Dr. Barbara van Geldern