Ausgangspunkt für den am 21.06.2013 stattfindenden „Aktionstag für Menschenrechte“ am Alice-Salomon-Berufskolleg (ASBK) in Bochum ist der tragische Fall von Mariama, der durch das unglaubliche Engagement von SchülerInnen und KollegInnen, ein breites Netzwerk von politischen und sozialen Unterstützern, der regionalen und überregionalen Presse sowie an teilnehmenden Menschen zuletzt positiv ausging. 
Dies zum Anlass nehmend, veranstaltet das ASBK einen „Aktionstag für Menschenrechte“, da Mariamas Schicksal kein Einzelfall ist und auch anderen Betroffenen nicht nur Hilfe sondern auch Gehör verschafft werden soll. Hierzu ist ein breites Netzwerk von Unterstützung notwendig und dieses soll und muss weiter ausgebaut werden.
Den Auftakt der Veranstaltung bildet die Begrüßung durch Frau Harder-Kühne (Schulleiterin des Ali-ce-Salomon-Berufskollegs) und Herrn Axel Schäfer (Bundestagsabgeordneter, SPD).
Im Anschluss folgt eine Veranstaltung der „Bühne für Menschenrechte“ aus Berlin. Das dokumentarische Theaterstück „Die Asyl-Monologe“ erzählt von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein „Nein“ nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht haben. 

Intensives, oft schmerzliches, aber für Momente auch erstaunlich komisches und warm-menschliches Kopfkino. (…) Dass Safiyes Geschichte ein leises Happy End besitzt, nimmt ihr nichts von ihrer Wucht.
Amnesty Journal


Still ist es in den Publikumsreihen, vollkommen still.
Süddeutsche Zeitung


Unterstützung

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Stiftung DO

    



Im Anschluss an die Darbietung der Bühne für Menschenrechte stellen in der Pausenhalle des ASBK viele Vereine ihre Arbeit an Infoständen vor und die SchülerInnen des ASBK veranstalten verschie-dene Aktionen. Beispielsweise stellen Amnesty International, IFAK e.V., MIRA e.V., Frauenverband Courage e.V., Medizinische Flüchtlingshilfe e.V. oder AK Asyl e.V. ihre Projekte vor und stehen für Fragen und Informationen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird gesorgt, es wird ein Menschen-rechtsparcour sowie ein Fotoprojekt veranstaltet. Im Folgenden wird in der Aula zu einer Diskussion gebeten. Neben Michael Ruf (Regisseur der Bühne für Menschenrechte) werden sich auch Ursula Reimann (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) und die VertreterInnen der verschiedenen Vereine sowie das Publikum über das Thema austauschen. Zum Abschluss der Veranstaltung wird es einen Flashmob sowie eine Verlosung geben. 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Bitte melden Sie sich frühzeitig an, da die Aula nur begrenzt Platz bietet.
Ansprechpartnerin: Michaela Schröder, Laura Buckermann, Julia Appelhoff, Dr. Barbara von Gel-dern (ASBK)