Am 20. Oktober 2011 hielt Frau Prof. Dr. Gisela LückPr. Dr. Lueck von der Universität Bielefeld in der Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs einen Vortrag.

Auf Initiative des Bereichs Erziehung hin waren viele Schülerinnen der Bildungsgänge EA, FS und FSP, aber auch Berufspraktikantinnen, Erzieherinnen aus Bochumer Einrichtungen und Lehrerinnen anderer Berufskollegs gekommen, um in der inzwischen gut gefüllten Aula den Ausführungen zu lauschen.

Bei dem sehr anschaulichen Vortrag wurde deutlich, dass die natur-wissenschaftlich-technische Förderung immer noch zu den Stiefkindern der Elementarerziehung zählt. Die Referentin erläuterte die Bedeutung der sachlichen Umwelt für die Kinder dieser Altersgruppe und sprach sich dafür aus, biologische Inhalte zu kürzen, um mehr Aspekte der Chemie und Physik einbringen zu können. Sie veranschaulichte ihre Ausführungen anhand von vielen praktischen Beispielen und konkret vorgeführten Experimenten.

Nach dem Vortrag gab es eine spontane Diskussion mit ca. 40 Teilnehmern, dabei vertrat Frau Prof. Lück u. a. die Ansicht, dass die Frühförderung in diesem Bereich erst im regulären Kindergartenalter sinnvoll sei, weil die Kinder vorher nicht die kognitiven Fähigkeiten besitzen. Unzutreffende Erklärungen der Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene müssten korrigiert werden, weil sonst Zusammenhänge falsch gelernt würden. Es war eine insgesamt gelungene Veranstaltung, die zu weiteren Vorhaben dieser Art anregt.

Mehr Informationen zum Thema, auch pdf-downloads, unter

http://www.uni-bielefeld.de/chemie/dc/glueck.html