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Sozialgenial

Die Klasse F 11 B (FOS Gesundheit) hat im vergangenen Schuljahr am Sozialgenial-Schulprojekt teilgenommen. Der folgende Artikel stammt von der Sozialgenial-Webseite, die unter www.sozialgenial.de zu finden ist und beschreibt das Projekt der Schülerinnen des Alice-Salomon-Berufskollegs:

Alice-Salomon-Berufskolleg Bochum: Service Learning und Gesundheitsförderung


Kleine Dinge können Großes bewirken. Das hat Anja Brexeler aus der 11b des Alice-Salomon-Berufskollegs für Ernährung, Erziehung und Gesundheit in Bochum erfahren. Im sozialgenial-Schulprojekt zum Thema „Gesundheitsförderung“ hat sie Geld für jugendliche Mütter, die in der Außenwohngruppe eines Kinderheims leben, gesammelt. „Ein schönes Stück Seife, ein Parfum – mehr konnten wir für sie nicht kaufen. Aber für sie war es Luxus, ein kleines bisschen Wohlbefinden.“

Mit zwei Klassenkameradinnen hatte sich die Fachoberschülerin die Aktion für die 16- bis 18-jährigen Mütter aus schwierigen sozialen Verhältnissen ausgedacht. „Die Geschenke sollten ihnen Freude machen, ihrer Psyche gut tun“, sagt Brexeler.

Was bedeutet Gesundheit?


Insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Gesundheit am Bochumer Kolleg waren von Dezember 2010 bis Januar 2011 in ihrer Freizeit in sieben Projekten aktiv. Was bedeutet Gesundheit?, fragten die 16- bis 19-Jährigen. Einfach nur, nicht krank zu sein? Welche Rolle spielen die Lebensweise und das seelische Befinden? „Es geht um ein erweitertes Verständnis von Gesundheit“, erläutert Lehrerin Dr. Barbara van Geldern. „Gesundheitsmodelle werden im Unterricht theoretisch behandelt; ich habe überlegt, sie in die Praxis zu übertragen.“

„Die Schüler haben sofort angebissen“, erinnert sich die Pädagogin. „Sie sprudelten nur so vor Ideen.“ So verbrachte eine Gruppe einen Tag im Hospiz St. Hildegard, eine weitere betreute an zwei Nachmittagen Menschen im Altenwohnheim, eine nächste bot vier Stunden Gymnastik für Senioren an. Vier Mädchen drehten ein Video, in dem sie vor dem Rauchen warnen. „Wir wollten Geld für die Flutopfer in Pakistan sammeln und haben dafür im St. Josefhospital Waffeln verkauft“, erzählt Felix Schaf. 300 Euro haben er, Fabian Franz und André Müller zusammenbekommen: „Es war sehr befriedigend, diese Spende zu überweisen.“

Den Horizont erweitern


„Die Projektteilnehmer führten Tagebuch, fertigten Plakate an, mit denen sie den Anderen in der Klasse den gesundheitsfördernden Charakter ihrer Aktion erklärten, und es wurden Artikel für die Internetseite und die Schülerzeitung geschrieben“, erläutert van Geldern. „Und das bei einer 39-Stunden-Woche, in der sie zwölf Stunden an der Schule verbringen.“ Der Dank vor Ort sei ihnen gewiss gewesen. „Sie haben aber vor allem auch ihren Horizont erweitern können.“ Auch in Bezug auf ihre Berufsfindung. „Denn in Klasse 11 muss man sich darüber klar werden, welchen Weg man im Pflegebereich gehen möchte.“

Die jungen Leute hätten viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen, sagt van Geldern. Auch die Gruppe, die pädagogisches Spielzeug im Bekanntenkreis gesammelt hatte und Kinder in einem Frauenhaus damit überraschte. Dass das gesamte Projekt wiederholt wird, steht für die Lehrerin außer Frage.

 

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