Schüler/innen sammeln Praxiserfahrungen

FSP 11 experimentiert „rund um die vier Elemente“

Was braucht ein Feuer zum Brennen? Und was kann man tun, um es wieder zu löschen? Warum können Schiffchen mit Kerzenlicht zum Fahren gebracht werden? All diesen Fragen rund um die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft konnten Kinder der Kindertageseinrichtung Akademiestraße während der Präsentation der Projektergebnisse der Fachschule für Sozial- und Gesundheitswesen praktisch nachgehen und damit auf spielerische Art und Weise ihre Umwelt erkunden.

Kinder wollen ihre Welt erkunden und ergründen. Daher gibt es Bücher, die schon Kindergartenkindern Grundkenntnisse rund um Natur, Wissenschaft und Technik vermitteln. Dieses Wissen prägt sich jedoch nachhaltiger ein, wenn es über Sinneserfahrungen vermittelt wird, also wörtlich genommen: Be-Greifen. Genau hier setzt die Projektwoche an, die die Schüler/innen der Fachschule für Sozial- und Gesundheitswesen vom 14.02. – 17.02. durchgeführt haben. Zunächst sammelten sie viele Ideen zu kindgerechten Experimentiermöglichkeiten. Während der Projektwoche wurden diese Ideen ausgearbeitet. Die Experimente wurden am 17.02. schließlich gemeinsam mit einer Kindergruppe der Kindertageseinrichtung Akademiestraße ausprobiert.

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Lernen durch Erfahrungen

Die Versuche waren hervorragend ausgewählt, durchdacht und lehrreich: Zum Beispiel physikalische Phänomene wie Licht und Stoffveränderungen erschlossen die Welt um das Kind. Es mag sein, dass die Kinder die Hintergründe der Experimente nicht vollständig begreifen konnten, aber sie wurden angeleitet die Natur zu beobachten und auch das weckte Faszination. Der Zugang zur Natur fand vor allem auf der Ebene des Sammelns, Betrachtens, Umgehens und Ausprobierens statt. Genau das ist notwendig, um eine naturwissenschaftliche Bildungsbasis - deren Notwendigkeit spätestens seit dem PISA-Schock immer deutlicher wird - herzustellen.


Neue Bildungsvereinbarung

Viele Einrichtungen beteiligen sich an der Erprobung der neuen Bildungsvereinbarung NRW (2002/2003). Im Kapitel „Bildungsbereich Natur“ und kulturelle Umwelt(en)“ ist u.a. die Rede von der „vielsinnlichen“ Wahrnehmung, die bei jedem Kind zunehmend differenzierter ausgeprägt sein soll. Die Bildungsvereinbarung hält außerdem die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Themen für notwendig, um das naturwissenschaftlich-logische Denken bereits im frühen Kindesalter zu fördern.

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