Russisch hat Zukunft!

Im Sommer 2005 war es soweit! Die SchülerInnen der Bildungsgänge Erzieher/in und Freizeitsportleiter/in mit allgemeiner Hochschulreife hatten zum ersten Mal die Möglichkeit, sich zwischen zwei Fremdsprachen zu entscheiden: Spanisch und Russisch!

Doch wieso sollte man sich für die russische Fremdsprache entscheiden?
In Deutschland besteht die Tendenz, dass immer mehr russisch sprechende Menschen in unser Land einwandern und sich entscheiden, hier zu leben.
Gerade für Erzieher/innen, die in sozialpädagogischen Bereichen eingesetzt werden und aufgrund dessen beispielsweise mit kleinen Kindern zusammenarbeiten, und auch für Freizeitsportleiter/innen, die im Gesundheits- und Rehabilitationsbereich oder im Urlaubs- und Freizeitbereich tätig werden können, kann es deswegen ein großer Vorteil sein, die Grundlagen der russischen Sprache zu beherrschen.
Ausbildungsunabhängig gesehen, kann es ebenfalls interessant sein, sich mit dieser Sprache zu beschäftigen! - Russisch ist, nach Chinesisch und Englisch, weltweit am meisten verbreitet und erhält den Status einer Weltsprache.
Dem Kulturinteressierten wird der geistige Zugang zu einem Land eröffnet, welches wesentliche Beiträge an das europäische Kulturgut leistete.

Ist Russisch schwer?

Selbstverständlich ist es immer mit ein wenig Anstrengung verbunden, eine neue Sprache zu lernen. Wahrscheinlich ist Russisch für den "Laien" anfangs etwas ungewohnt, da es als eine slawische Sprache ein etwas anderes Alphabet besitzt. Jedoch ist dieses kyrillische Alphabet, anders als zunächst angenommen,
in kurzer Zeit erlernbar!
Im Allgemeinen ist die russische Grammatik recht logisch aufgebaut und in manchen Fällen sogar leichter als in anderen Fremdsprachen: So gibt es beispielsweise keine Artikel und nur 3 Zeiten.

Trotz dieser Unterschiede, wird man nach einiger Zeit merken, wie viele Ähnlichkeiten zwischen Russisch und anderen Sprachen bestehen und deswegen sollte man sich auch nicht aufgrund für uns zunächst schwer wirkender Unterschiede, wie beispielsweise dem kyrillischen Alphabet, abschrecken lassen und sich ruhig trauen, diese Sprache zu erlernen!

Jennifer Beck, EA11A