Aktuelles

Fünfundzwanzig Studierende des Alice-Salomon-Berufskollegs nahmen im Rahmen der Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten ErzieherIn an der Zusatzqualifikation „Religionspädagogik für Erzieherinnen und Erzieher in der Ausbildung“ teil.
Die Veranstaltung, welche vom ASBK in Kooperation mit dem Katholischen Forum Bochum bereits im 15. Jahr durchgeführt wurde, ist die einzige religionspädagogische Zertifikatsfortbildung für in der Ausbildung befindliche ErzieherInnen im Ruhrgebiet.
Im Rahmen dieses Zertifikates soll den Studierenden die Möglichkeit geben werden, sich bereits im Rahmen ihrer Ausbildung auf die berufliche Wirklichkeit vieler ErzieherInnen, religionspädagogisch zu arbeiten, vorzubereiten. Ziel der Zusatzqualifikation ist es, angehenden ErzieherInnen zu helfen, Kindern den Zugang zu Gott zu bereiten. Diese Vermittlung erfordert für den/die Erzieher/in eine intensive Beschäftigung mit dem eigenen Glauben sowie entsprechende theologische und religionspädagogische Kenntnisse. Beides erhalten die Erzieher/innen im Rahmen des Religionsunterrichts während ihrer Ausbildung nur ansatzweise. Deswegen will die Zusatzqualifikation zusätzliche fachliche und praktische Kenntnisse vermitteln und vertiefen. Sie umfasst 60 Unterrichtseinheiten die von September 2018 bis Mai 2019 an sieben Studientagen absolviert wurden.
Als Abschluss und Höhepunkt der Fortbildung und als Anwendung des Gelernten wurde ein von den Studierenden eigenverantwortlich geplanter Wortgottesdienst unter Leitung des Stadtdechanten Michael Kemper gefeiert. Im Anschluss an diesen Gottesdienst überreichten die Fortbildungsleiter Peter Luthe, Matthias Menke und Maurice Andree zusammen mit der stellvertretenden Direktorin des ASBK Regina Schlotmann-Ebert die Zertifikate an die stolzen Teilnehmer.


 
Die Absolventinnen und Absolventen des religionspädagogischen Zertifikatskurses mit den Fortbildungsleitern Peter Luthe, Matthias Menke und Maurice Andree

Die Europäer müssen in Europa nicht nur mitwirken können. Sie müssen Europa auch als ihre Sache „begreifen lernen“.
(Roman Herzog)

Als die Europahymne ertönte, die Muffins und Croissants vor dem Bild der Europaflagge dufteten und viele junge Leute an den Tischen Quizfragen zur EU lösten und auch mal Englisch und Spanisch sprachen, war klar: Das kleine Fest für Europa an der Fahrendelle hat große Zustimmung gefunden.

 

Die Kinderpflegerinnen aus der BE12B haben am 3. Mai 2019 mit Unterstützung von Schülerinnen aus der CFE12 der Idee eines gemeinsamen und bunten Europas eine schöne Bühne geboten. Gelernt haben dabei alle Besucher, wie vielfältig Europa kulturell ist und wie anspruchsvoll politisch. Es gibt viele Unterschiede und Gemeinsamkeiten in europäischer Vielfalt aber der persönliche Austausch, die konkrete Begegnung macht Lust auf mehr. Vor dem Hintergrund populistischer Einflüsse und europafeindlicher Strömungen war diese lebensnahe Begegnung europäischer Facetten wichtig, um die politische Urteilsbildung von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen.
Darüber hinaus macht Europa einfach auch Spaß, diesen Aspekt haben alle Schülerinnen und Schüler, die das Projekt geplant und durchgeführt haben, erfreulich begrifflich gemacht.

Vive l´Europe!

Fußball Kooperation des DFB mit der Commerzbank fördert den Trainernachwuchs. Das Alice-Salomon-Berufskolleg plant bereits den nächsten Schritt - die Erteilung der C-Lizenz
Felix Kannengießer

Korrektur durch die Schule: Der Erwerb der C-Lizenz kann bereits in den Bildungsgängen CBS und DS während der Schulzeit erworben werden.


Gerade ist der Lehrgang des Kreises Bochum gestartet, bei dem 23 angehende Trainer/innen die C-Lizenz ergattern wollen. Die Schülerschaft des Alice-Salomon-Berufskollegs ist auf diesem Gebiet auch auf Zack. Seit drei Jahren profitiert die Schule von einer Kooperation des DFB mit der Commerzbank, durch die sich die Jugendlichen zu Junior-Coaches fortbilden können. Gerade erst wurden wieder 22 Teilnehmer zertifiziert. Nun plant die Schule den nächsten Schritt: Auch die C-Lizenz soll im Rahmen des Unterrichts möglich werden.
Die Junior-Coaches wurden eine Woche lang in der Schule je acht Stunden in Theorie und Praxis an das Trainerwesen herangeführt. Die 16- bis 18-Jährigen wurden dabei von Fußball-Lehrer Jens Grote, Ausbildungsreferent des FLVW und U19-Coach bei der TSG Sprockhövel, angeleitet. An der Schule selbst lehren außerdem zwei Fußball-Experten, die den Lehrgang ebenfalls begleitet haben: Henning Wartala, Spieler beim Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen, und Hüsrev Sentürk, einst für Wattenscheid 09 am Ball.
Den Jugendlichen stand also jede Menge Expertise zur Verfügung – und die haben sie genutzt, wie Timo Engbring, Sport-Abteilungsleiter am Alice-Salomon-Berufskolleg, berichtet: „Die Schüler hatten großes Interesse, für sie ist das eine super Sache.“ Am Ende stand eine Prüfung, bei der die Teilnehmer sich als Leiter ihres eigenen Trainings beweisen mussten. Als Trainingsgruppe standen die Grundschüler der Carl-Arnold-Kortum-Schule zur Verfügung. Alle angehenden Coaches haben letztendlich bestanden, mit dabei waren auch ein Teilnehmer von der naheliegenden Annette von Droste-Hülshoff-Schule und Lars Holtkamp, Mittelfeld-Spieler der U19 des VfL Bochum.
Gehört zum Ausbildungsteam des Alice-Salomon-Berufskollegs: Henning Wartala (weiß), Spieler des Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen. Foto: Joachim Hänisch
Viele Junior-Coaches aus den vergangenen Jahren sind mittlerweile als Trainer in den Vereinen unterwegs, einige sind auch bereits den nächsten Schritt zur C-Lizenz gegangen. Wegen der Teilnahme am Schul-Lehrgang des DFB wurden ihnen dafür schon 30 von 120 Stunden angerechnet. Im nächsten Schuljahr soll die Weiterbildung zur C-Lizenz auch an dem Berufskolleg möglich sein. „Wir wollen, dass die Schüler sich hier bei uns breit aufstellen können“, erläutert Engbring das ehrgeizige Unternehmen der Schule.
Das Alice-Salomon-Berufskolleg ist eine echte Talentschmiede mit Blick auf den Trainernachwuchs, doch das Projekt des DFB und der Commerzbank hat die Schule nicht exklusiv. „Jeder kann sich bewerben“, erklärt Commerzbank-Pressesprecher Matthias Kretschmer: „Wir finden, das ist eine wichtige Aktion. Und wir können so auch Führungskräfte identifizieren, einige der Junior-Coaches gehen nun bei uns ins Praktikum.“
Das Projekt läuft bundesweit seit 2013 und wird mittlerweile an rund 200 Schulen angeboten. „Der Jugendbereich braucht viele qualifizierte und motivierte Trainer, hier werden wichtige Grundlagen gelegt. Die DFB-Junior-Coaches werden den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig aufwerten“, ist Grote überzeugt.