2017

• Fehlt Ihnen noch ein schön gestalteter Adventskranz?

• Benötigen Sie für Ihre Wohnung adventliche Dekorationen oder kleine kreative Geschenke für den Adventskalender?

• Möchten Sie die Schulkultur am ASBK bei einem Spekulatiusmilchshake oder anderen Köstlichkeiten erleben?

Dann sind Sie herzlich eingeladen zum großen Adventsmarkt am Alice-Salomon-BK!


Wann: Dienstag, den 28.11.2017, 11 00 Uhr bis 13 00 Uhr
Wo: Alice-Salomon-BK Bochum im Foyer, Akademiestraße 46-48

„Alice hilft“ unterstützt mit dem Erlös „Alices Container“ im Flüchtlingsdorf „Ruhrgebiet“ im Nordirak. http://fluechtlingsdorf-ruhrgebiet.de/

 

Der Engel wartet gespannt auf den Verkauf am Adventsmarkt am 28.11.2017  11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
FOTO DRVG

Menschenrechtstag 2017:
 
Wir feiern mit einem großen Fest gemeinsam den Schuljahresabschluss, die Demokratie und die Rechte, die jeder Mensch in Deutschland genießt. In diesem Jahr besonders bemerkenswert: Der Abrahampokal, der uns ein Jahr begleitet und viele Projekte angestoßen hat, wird an die Erich-Kästner-Gesamtschule übergeben: Ein Gedeck mit Gedichten, die die Schüler im Rahmen der Projektwoche „Mein Name ist Mensch“ gedichtet haben und passend dazu eine ewig haltbare Schautorte. Diese zeigt, aus Zuckerguss gezogen, Europa und viele Menschen, die sich über das Meer auf den Weg nach Europa machen. Tief beeindruckend ist das Bühnenpragramm. Patrycia singt vor 500 Schüler alleine auf der Bühne ein armenisches Liebeslied, so dass die Zuschauer eine Gänsehaut bekommen, die Alice-Crew präsentiert mit ihrer Uraufführung den Rap „Wir leben in zwei verschiedenen Welten“ und unseren mitreißenden Schulsong „ASBK-das sind wir!“ und die Urbanetix-art AG zeigt ihr Können. So viel kreatives Potential beeindruckt auch Frau Gödecke, unsere erste Vizepräsidentin des Landtages, die in einem Grußwort engagiert über die Demokratie spricht. Zweimal wird das Theaterstück „Dschihad one way“ der Theatergruppe Junges Theater Hof aufgeführt. Es regt zum Nachdenken an, denn schließlich handelt das Stück von einem Jugendlichen, der nach Syrien zieht, um an der Seite des sogenannten IS zu kämpfen. Im Foyer laden verschiedene kreative Stände zum Mitmachen ein, besonders beliebt in diesem Jahr ist die Frisuren- und Bartberatung. Natürlich darf die leckere Versorgung mit internationalen Speisen und sommerlichen Köstlichkeiten nicht fehlen. So können insgesamt Spenden in Höhe von 1297,26 Euro für „Alices Container“ überwiesen werden.
Zur Sache: „Alices Container“
Die Initiative Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet sammelt Geld, um weitere Wohncontainer für syrische Flüchtlinge im Nordirak aufzubauen. „Alice hilft“ möchte dieses Anliegen unterstützen. Wenn jeder an unserer Schule zwei Euro spendet, haben wir bereits für eine Großfamilie ein zu Hause finanziert!

 
Das Gedeck als Teil des Abrahampokals     DRVG

Am Mittwoch wurde Werner Schiller bereits im Rahmen der Kollegiumsfeier "Alice feiert" herzlich verabschiedet.
Seit 2001 prägte er zunächst mit der Schulleiterin Helga Harder-Kühne die Entwicklung am Alice-Salomon-Berufskollegerufskolleg.
Zwischen Februar 2014 und Sommer 2015 leitete er die Schule kommissarisch und übergab die Leitung anschließend an unseren aktuellen Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak.

Mit dem heutigen Tag endet zunächst der Einsatz im Klassenraum; zum Ende des Monats folgt dann der Eintritt in den verdienten Ruhestand.

Wir wünschen Herrn Schiller alles Gute für die Zukunft und werden die gemeinsame Arbeit vermissen!

Das Kollegium des Alice-Salomon-Berufskollegs

Ein Jahr war der Abrahampokal am Alice-Salomon-Berufskolleg. Jetzt hat ihn die Erich-Kästner-Gesamtschule übernommen. Schüler präsentieren Ergebnisse
Markus Rensinghoff WAZ | 12.07.2017 | Seite 14
 

Seit einem Jahr geht Martin Wojtkiewicz (18) nun zum Alice-Salomon-Berufskolleg. Es war ein besonderes Jahr – für ihn und die Schule. In den vergangenen zwölf Monaten hatte das Berufskolleg den Abrahampokal. Das ist ein Pokal mit Aufforderungscharakter, den seit 2006 jährlich eine Bochumer Schule bekommt, um in dieser Zeit dann die Schüler noch einmal besonders zu ermutigen, gegen Rassismus und Intoleranz in der Gesellschaft aktiv zu werden und Projekte für eine multikulturelle Gesellschaft und gegen Rassismus, Fanatismus und Terrorismus durchzuführen. Für Wojtkiewicz und seine Mitschüler war es deshalb ein intensives Jahr. Oder wie er es selber ausdrückte: „Mir war nicht bewusst, dass wir so viel mit Menschenrechten machen.“
Schüler und Lehrer versammelten sich anlässlich der Vergabe des Abrahampokals an die Erich-Kästner-Gesamtschule auf der Bühne in der Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs. Foto: Olaf Ziegler
Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak legt großen Wert darauf, dass das Berufskolleg immer schon viel gegen Rassismus und Intoleranz gemacht hat, „und machen wird. Die zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr, an denen alle Abteilungen beteiligt waren, haben sogar zu Umstrukturierungen an unserer Schule geführt. Wir stellen die Sprachförderung und die interkulturelle Arbeit neu auf. Auch unser Leitbild, Alice-Salomon – bunt wie das Leben, ist allen noch einmal klarer geworden. Das alles ist mehr als die Summe der Einzelteile“.
Carina Gödecke, Bochumer Landtagsvizepräsidentin, hielt eine Ansprache anlässlich der Vergabe des Abrahampokals an die Erich-Kästner-Gesamtschule in der Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs. Foto: Olaf Ziegler
Ergebnis des Abrahampokals sind auch zwei Rap-Songs. Einer ist eine Schulhymne, die sich demnächst auch auf der Startseite des Berufkollegs finden wird. Der andere ist einer mit dem Titel „Wir leben in zwei unterschiedlichen Welten“, der bei der Übergabe des Abrahampokals an die Erich-Kästner-Schule zur Uraufführung kam. Gesungen wird es von der ASBK-Crew. Das sind Schülerinnen und Schüler aus den Internationalen Förderklassen, also Geflüchtete, und den „normalen“ Bildungsgängen. Damit wurde den Lehrern und Schülern der Kästner-Gesamtschule bespielhaft und eindrucksvoll vor Augen und Ohren geführt, was Schulen in einem Jahr Abrahampokal auf die Beine stellen können.
Tag der Menschenrechte
Zudem geschah das nicht an irgendeinem normalen Schultag. Das Berufskolleg hatte parallel dazu zum Tag der Menschenrechte geladen.
Ganz abgeschlossen ist das Abrahamjahr für das Berufskolleg noch nicht. Bei der Gedenkveranstaltung an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 wird die Schule noch einmal aktiv werden, das Programm zusammen mit dem Kinder- und Jugendring gestalten. Bis dahin möchte das Kolleg auch 5000 Euro an Spenden gesammelt haben. Damit soll ein Container für das Projekt Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet finanziert werden.

Sportgerontologie beschäftigt sich theoretisch und praktisch mit körperlicher Aktivität und Sport im Alter. Da unsere Gesellschaft stetig altert, kann Sportgerontologie ein wichtiger Baustein sein, um dem demographischen Wandel zu begegnen. In verschiedenen Berufen oder auch an den Universitäten (z.B. Masterstudiengang „Alternde Gesellschaft“ an der TU Dortmund) wird mittlerweile auf die sich wandelnde Gesellschaft reagiert.
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit ist die „Interdisziplinäre Kooperation Sportgerontologie“ (www.sportgerontologie.org) entstanden, in der schon seit 2013 etliche beteiligte Berufskollegs aus NRW vernetzt sind. Das Alice-Salomon-Berufskolleg Bochum ist Bestandteil dieser Vernetzung und widmet sich u.a. der Erarbeitung sportgerontologischer Grundlagen. Hier positioniert sich die Schule auf einem sehr innovativen Gebiet.
Seit dem Schuljahr 2013/14 wurde die Sportgerontologie im Differenzierungsbereich des Berufskollegs eingeführt. Im Fokus steht bisher die Umsetzung sportgerontologischer Grundlagen im Bereich der „Zweijährigen Berufsfachschule, berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und Fachhochschulreife im Fachbereich Gesundheit und Soziales“ mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Gesundheit/Sport (CBS)“.
Im Rahmen des Unterrichts nutzten Schülerinnen und Schüler der Klasse CBS12B des Alice-Salomon-Berufskollegs vom 01. Februar bis 26. April 2017 nun die Gelegenheit, regelmäßige Praxiserfahrungen im St. Anna Stift zu sammeln. Mit attraktiven Bewegungsangeboten lockte es Woche für Woche viele Seniorinnen und Senioren zur Bewegungsstunde in den Gemeinschaftsraum. Insbesondere der Sitztanz zum Schneewalzer, das Kegelspiel oder die selbst geschriebenen Bewegungsgeschichten wie „Wandertag“ oder „Reise nach Ägypten“ sorgten für gute Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm. Mit einem bunten Bewegungs-Frühlingsfest hat das Projekt nun seinen Abschluss gefunden.
 
Zum Abschluss des Projektes überreichten Schülerinnen und Schüler als Erinnerung an die CBS12B und diese tolle gemeinsame Zeit den Seniorinnen ein selbst gemaltes Bild.
 
In einer schulischen Reflexion wurden seitens der Schüler und Frau Dr. Flottemesch viele Eindrücke genannt:
„Es war definitiv eine neue Erfahrung, den Umgang mit alten Menschen kennen zu lernen“ (Marco A.)
„Mich hat erstaunt, dass die Senioren alle so gut mitgemacht haben, obwohl wir Fremde waren“ (Elma C.)
„Mich hat die Offenheit dieser Menschen und die große Freude, uns Schülerinnen und Schüler zu sehen, beeindruckt. Anfangs war Unsicherheit da, aber man muss keine Angst davor haben, dass man sich lächerlich macht“ (Alexander K.)
„Für die Senioren bedeutet es auch Abwechslung, andere Gesichter zu sehen. Dadurch werden auch Erinnerungen an früher oder an die eigenen Enkel geweckt“ (Jannis K.)
„Durch unser Projekt bekamen die Senioren Zugang zur Jugend. Im normalen Leben finden sie kaum Beachtung von der Jugend in unserem Alter“ (Julian W.)
„Wenn man jetzt so an die letzten 3 Monate zurückdenkt, habe ich die Senioren schon ganz schön in mein Herz geschlossen“ (Nicolei W.)
„Mich hat beeindruckt, mit welcher Großherzigkeit, Freude, Lächeln in den Gesichtern und Dankbarkeit wir Woche für Woche von den Senioren empfangen wurden. Daran habe ich gemerkt: für wahre Glücksgefühle ist man nie zu alt“ (Sandra Flottemesch)
„Diese Praxiserfahrungen sind so wichtig für unsere Schülerinnen und Schüler. Und auch ich habe als Fachlehrerin dieser Klasse, in der ich mit drei Fächern Gesundheitswissenschaften, Biologie und Sportgerontologie viele Stunden verbringe, alle Schülerinnen und Schüler noch einmal von einer anderen, sehr menschlichen, herzlichen und auffallend hilfsbereiten Seite kennengelernt. So mache auch ich als Lehrerin immer wieder neue Erfahrungen und kann Qualitäten der Schülerinnen und Schüler, die manchmal im normalen Unterrichtsgeschehen verborgen bleiben, noch besser erkennen. Mein großer Dank gilt dem St. Anna Stift und Herr Körber und Frau Werbizki, die uns diese Erfahrungen ermöglichen“. (Sandra Flottemesch)
Jung und Alt hat es sichtlich Spaß gemacht – Wiederholung unbedingt erwünscht!
 
Nach anstrengenden Bewegungsübungen zu Musik konnten diese drei Seniorinnen mit Hilfe einer Igelballmassage von Julian W.,  Sibar Y. und Meris T. aus der CBS12B wieder entspannen.