LHSportabzeichenIm Rahmen des Unterrichts wurde der Schülerin Laura Höffken aus der Berufsfachschule für Gesundheitsförderung und Sport (FGS11A) am 15.11. 2011 das Europäische Sportabzeichen verliehen.  Diese seltene Auszeichnung wird verliehen, wenn das Deutsche Sportabzeichen vor dem siebzehnten Lebensjahr mindestens fünf mal erfolgreich bestanden wurde. „Laura Höffken hat das Deutsche Sportabzeichen sogar 12 mal abgelegt, ein bisher in Bochum noch nicht erreichter Wert“, so Herr Steden vom Stadtsportbund Bochum. Herr Steden hat die Verleihung zusammen mit Frau Harder-Kühne, der Direktorin des Alice-Salomon- Berufskolleg vorgenommen.  Die Schulleitung des Alice-Salomon-Berufskollegs hofft, dass viele Schüler und Schülerinnen dem Beispiel von Laura folgen und auch das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Es wird geplant, ab dem nächsten Schuljahr die Durchführung an der Schule in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund Bochum zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

 

Am 20. Oktober 2011 hielt Frau Prof. Dr. Gisela LückPr. Dr. Lueck von der Universität Bielefeld in der Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs einen Vortrag.

Auf Initiative des Bereichs Erziehung hin waren viele Schülerinnen der Bildungsgänge EA, FS und FSP, aber auch Berufspraktikantinnen, Erzieherinnen aus Bochumer Einrichtungen und Lehrerinnen anderer Berufskollegs gekommen, um in der inzwischen gut gefüllten Aula den Ausführungen zu lauschen.

Bei dem sehr anschaulichen Vortrag wurde deutlich, dass die natur-wissenschaftlich-technische Förderung immer noch zu den Stiefkindern der Elementarerziehung zählt. Die Referentin erläuterte die Bedeutung der sachlichen Umwelt für die Kinder dieser Altersgruppe und sprach sich dafür aus, biologische Inhalte zu kürzen, um mehr Aspekte der Chemie und Physik einbringen zu können. Sie veranschaulichte ihre Ausführungen anhand von vielen praktischen Beispielen und konkret vorgeführten Experimenten.

Nach dem Vortrag gab es eine spontane Diskussion mit ca. 40 Teilnehmern, dabei vertrat Frau Prof. Lück u. a. die Ansicht, dass die Frühförderung in diesem Bereich erst im regulären Kindergartenalter sinnvoll sei, weil die Kinder vorher nicht die kognitiven Fähigkeiten besitzen. Unzutreffende Erklärungen der Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene müssten korrigiert werden, weil sonst Zusammenhänge falsch gelernt würden. Es war eine insgesamt gelungene Veranstaltung, die zu weiteren Vorhaben dieser Art anregt.

Mehr Informationen zum Thema, auch pdf-downloads, unter

http://www.uni-bielefeld.de/chemie/dc/glueck.html

 

 

Die Klasse F 11 B (FOS Gesundheit) hat im vergangenen Schuljahr am Sozialgenial-Schulprojekt teilgenommen. Der folgende Artikel stammt von der Sozialgenial-Webseite, die unter www.sozialgenial.de zu finden ist und beschreibt das Projekt der Schülerinnen des Alice-Salomon-Berufskollegs:

Alice-Salomon-Berufskolleg Bochum: Service Learning und Gesundheitsförderung


Kleine Dinge können Großes bewirken. Das hat Anja Brexeler aus der 11b des Alice-Salomon-Berufskollegs für Ernährung, Erziehung und Gesundheit in Bochum erfahren. Im sozialgenial-Schulprojekt zum Thema „Gesundheitsförderung“ hat sie Geld für jugendliche Mütter, die in der Außenwohngruppe eines Kinderheims leben, gesammelt. „Ein schönes Stück Seife, ein Parfum – mehr konnten wir für sie nicht kaufen. Aber für sie war es Luxus, ein kleines bisschen Wohlbefinden.“

Mit zwei Klassenkameradinnen hatte sich die Fachoberschülerin die Aktion für die 16- bis 18-jährigen Mütter aus schwierigen sozialen Verhältnissen ausgedacht. „Die Geschenke sollten ihnen Freude machen, ihrer Psyche gut tun“, sagt Brexeler.

Was bedeutet Gesundheit?


Insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Gesundheit am Bochumer Kolleg waren von Dezember 2010 bis Januar 2011 in ihrer Freizeit in sieben Projekten aktiv. Was bedeutet Gesundheit?, fragten die 16- bis 19-Jährigen. Einfach nur, nicht krank zu sein? Welche Rolle spielen die Lebensweise und das seelische Befinden? „Es geht um ein erweitertes Verständnis von Gesundheit“, erläutert Lehrerin Dr. Barbara van Geldern. „Gesundheitsmodelle werden im Unterricht theoretisch behandelt; ich habe überlegt, sie in die Praxis zu übertragen.“

„Die Schüler haben sofort angebissen“, erinnert sich die Pädagogin. „Sie sprudelten nur so vor Ideen.“ So verbrachte eine Gruppe einen Tag im Hospiz St. Hildegard, eine weitere betreute an zwei Nachmittagen Menschen im Altenwohnheim, eine nächste bot vier Stunden Gymnastik für Senioren an. Vier Mädchen drehten ein Video, in dem sie vor dem Rauchen warnen. „Wir wollten Geld für die Flutopfer in Pakistan sammeln und haben dafür im St. Josefhospital Waffeln verkauft“, erzählt Felix Schaf. 300 Euro haben er, Fabian Franz und André Müller zusammenbekommen: „Es war sehr befriedigend, diese Spende zu überweisen.“

Den Horizont erweitern


„Die Projektteilnehmer führten Tagebuch, fertigten Plakate an, mit denen sie den Anderen in der Klasse den gesundheitsfördernden Charakter ihrer Aktion erklärten, und es wurden Artikel für die Internetseite und die Schülerzeitung geschrieben“, erläutert van Geldern. „Und das bei einer 39-Stunden-Woche, in der sie zwölf Stunden an der Schule verbringen.“ Der Dank vor Ort sei ihnen gewiss gewesen. „Sie haben aber vor allem auch ihren Horizont erweitern können.“ Auch in Bezug auf ihre Berufsfindung. „Denn in Klasse 11 muss man sich darüber klar werden, welchen Weg man im Pflegebereich gehen möchte.“

Die jungen Leute hätten viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen, sagt van Geldern. Auch die Gruppe, die pädagogisches Spielzeug im Bekanntenkreis gesammelt hatte und Kinder in einem Frauenhaus damit überraschte. Dass das gesamte Projekt wiederholt wird, steht für die Lehrerin außer Frage.

 

Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern der Klassen EA13A, EA13B und FA13 zum bestandenen Abitur!

 

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Bestanden haben:

Jannis Bartel, Sophie Baumgart, Melissa Romina Chur, Daniela Diex, Nadine Dorndorf, Carina Gede, Tim Hachenberger, Anna Heß, Saskia Hinneck, Anna-Maria Hölker, Lukas Holzmeier, Dominic Jablonski, Mink Joester, Jan-Niklas Jülicher, Tim Kandetzki, Ae-Rin Kim, Birgit Kleimann, Mirko Kleinjohann, Ann-Kathrin Knapp, Nadine Korte, Secil Krahn, Sebastian Kurschat, Vanessa Carolin Lappe, Dominique Lemke, Larissa Manou Lietz, Philipp Lobitz, Svenja Lockowandt, Katrin Tabitha Maiellaro, Patrick Marks, Tea Mendes, Anna-Lisa Müller, Marian Nöhre, Sarah Osterwind, Emine Elvan Öztürk, Sarah Pahlke, Annika Pickel, Maximilian Polenske, Mareike Priesberg, Melissa Rabe, Frederick Raymond, Melina Reinhold, Laura Reininghaus, Liisa Rottstegge, Sandor Roza, Christopher Rychlikowski, Melanie Sanders, Isabell Schliewe, Kevin Scholten, Aileen Schubert, Simon Schuchert, Jan Schuster, Sandra Teichmann, Felix Timmers, Jenny Wolff

 

Der erstmalig durchgeführte Sponsorenlauf des Alice-Salomon-Berufskollegs war ein voller Erfolg. Die Organisation wurde durch die Schulsport- aktiv-AG durchgeführt, die AOK Bochum unterstützte die Veranstaltung mit Startbanner, Verpflegung und einer großen Spende. Unser Dank gilt aber nicht nur der AOK, sondern auch Aral, dem VfL Bochum und den Fördervereinen unserer Schule, die es uns ermöglicht haben, den engagiertesten Schülern Preise zu verleihen.

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Bei besten Wetter konnten ca. 300 sportliche SchülerInnen und LehrerInnen über 1750 € für den Förderverein der Kinderklinik Bochum und für die sportliche Ausgestaltung des Schulgeländes erlaufen. 60% der Spenden erhält die Kinderklinik, 40% werden für die Ausgestaltung des Schulgeländes genutzt.

Am 1.6. konnte das Geld in der Aula vor allen am Lauf beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen an den Förderverein der Kinderklinik, vertreten durch den Rechtsanwalt Herrn Wieschemann und den Oberarzt Herrn Dr. Lilienthal, übergeben werden. Die Spenden für das Alice-Salomon-Berufskolleg nahm unsere Schulleiterin Frau Harder-Kühne entgegen.

Dr. Lilienthal erklärte den Anwesenden, dass die Kinderklinik das Geld unter anderem dafür verwenden wird, dass Schulungen für Erzieherinnen über den Umgang mit jungen Typ 1-Diabetikern durchgeführt werden können, damit diese Kinder besser in das alltägliche Leben integriert werden können. Er bedankte sich herzlich für das Engagement der SchülerInnen unserer Schule, das man nicht hoch genug bewerten kann.

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Frau Harder-Kühne lobte ebenfalls das Engagement unserer SchülerInnen und versprach, die Spenden sinnvoll einzusetzen. Ebenfalls ermutigte Sie alle Beteiligten dazu, den Lauf jährlich durchzuführen und ihn zum Teil des Schullebens zu machen.

Erste Gespräche zur Planung im nächsten Jahr wurden bereits mit den SV-Lehrern geführt.

Des Weiteren wurden die besten SchülerInnen geehrt. Die größte Spende sammelte Rahel Schirmer aus der FA 12 B mit 93,50 €, die dafür mit einem 50 € Tankgutschein belohnt wurde. Marie Lümmer aus der FA 12 B sammelte 68 € und erhielt ebenfalls diesen Gutschein. Über 25 € als Tankgutschein konnte sich Philipp Ratsch aus der FA 11 B freuen, der 55 € spendete.

Über dieselben Preise konnten sich die Läufer freuen, die die längste Strecke zurücklegten und dabei auch Geld spendeten: Simon Krokowski aus der FA 12 B lief über 23 km und freute sich genauso wie Jonas Wilde aus der FA 11 B, der 21 km lief, über den 50 € Tankgutschein. Als Dritter bekam Dimitri Cramer aus der FGS 12 B mit einer Laufstrecke von 17 km den 25 € Gutschein. Die FGS 12 B lief im Schnitt pro Schüler 10 km und kann dafür einen Vormittag in das Beachsportcenter Witten zum Volleyballspielen fahren und dort die hoffentlich erworbene Fachhochschulreife feiern.

Besonders erwähnen möchten wir noch die FA 12 B, die über 400 € sammelte und unsere Schulsanitäter, die während des Laufes die Gesundheit der SchülerInnen überwachten.

T. Engbring für die Schulsport-aktiv-AG