Aktuelles

Ein 80-stündiger Kurs wurde von angehenden ErzieherInnen erfolgreich beendet. Die DozentInnen Frau Pawlak, Frau Hahn und Herr Pawlak haben diese Fortbildung praxisnah durchgeführt. Dieser Kurs wurde durch die Zusammenarbeit des ASBK mit dem Ev. Kinderheim und Jugendhilfe Herne und Wanne-Eickel gGmbH ermöglicht.
Wir danken den DozentInnen und dem Geschäftsführer Herrn Rhein für dieses Angebot.



Erfahrungsbericht:
Im Rahmen der Erzieherausbildung in Bochum absolvierten wir, neun Studierende am Alice-Salomon Berufskolleg, Inhalte des Einführungskurses der Systemischen Interaktionstherapie (SIT). Dieser Kurs wurde von Mitarbeitern des Evangelischen Kinderheims und Jugendhilfe Herne & Wanne-Eickel gGmbH angeboten. Über ein halbes Jahr lang hatten wir Studierenden die Möglichkeit, den Beratungsansatz kennenzulernen. 
Zur Einleitung des Seminars wurden wir in das Drei-Phasen-Modell des Ansatzes SIT eingeführt. Wir erhielten einen Einblick in die Musterarbeit, dabei beschäftigten wir uns mit dem Abgabe- sowie Kampfmuster, der Scheinkooperation und Problemtrance. Während der letzten Termine konnten wir anhand eigener Beispiele den Wert dieses Ansatzes erfahren.  In diesen Rollenspielen konnten wir fühlen und spüren, was auf welche Art auf uns und andere wirkt.
Durch das Einfühlen in den Ansatz, war es uns möglich eigene Glaubenssätze zu erkennen und reflektiert zu hinterfragen. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir in vertrauensvoller Atmosphäre teilweise sehr emotionale Selbsterfahrungen teilen konnten und für unsere berufliche Zukunft wertvolle Anregungen mitnehmen konnten. So konnten wir neue Sichtweisen auf uns und andere gewinnen und uns auch im persönlichen Alltag achtsamer und sensibler erleben.
Vielen Dank für die schönen und lehrreichen Abendstunden,
Jasmina A., Jennifer M., Julia G., Nicole P., Oliver P., Ruwen H., Sandra B., Saskia H. und Sonja E.

„Perfekt“, so schloss Frederik Garre (23) seine Demonstration des spannenden Vereinstrainings im Sportspiel Floorball.
Kurz vor den Osterferien 2017 hat er der CBE11A das hierzulande relativ unbekannte Spiel mit dem Schläger und dem leichten, löcherigen Ball näher gebracht.
In der Tat konnten seine dynamischen Übungen und Spiele die Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule begeistern.
 
Am Ende waren alle zufrieden. Perfekt eben.
 
Im Interview mit Frederik Garre erfahren wir, dass es erst seit zwei Jahren in Bochum möglich ist, im Verein Floorball (Unihockey) zu spielen.
Der Trainer, der für seinen Sport “brennt“ verrät uns, wie er die Vorführung in der Klasse CBE11A  empfunden hat und in welcher Weise der Verein und das ASBK weiter kooperieren können.

Spielsituation

Frederik Garre erläutert Aynur die korrekte Schlägerhaltung
 
Interview mit Frederik Garre, Gruppenleiter Floorball des TV Frisch-Auf Altenbochum 08

1) Was begeistert Sie so sehr am Floorball?
Persönlich habe ich in meiner Jugend eine Einzelsportart als Leistungssport betrieben. Diese Zeit war geprägt von Disziplin und Erlebnisse konnten nicht mit anderen Sportlern geteilt werden. Floorball habe ich zunächst aufgrund des Mannschaftssportgedankens begonnen. Im Team ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Die Vorteile, die der Sport mitbringt, habe ich erst im Laufe der Zeit verstanden. So ist Floorball eine Sportart die sich durch Schnelligkeit, Dynamik und eine gehörige Portion Spaß auszeichnet.
 
2) Wie viele Teams und wie viele Spieler und Spielerinnen treiben das Sportspiel Floorball im Verein?
Im Verein spielen ca. 30 Personen Floorball. Dieses ist eine sehr große Zahl und ermöglichte uns die direkte Teilnahme am Ligabetrieb. Alle Spieler sind in dem „Jedermann-Team“ vertreten. So spielen in dieser Mannschaft Frauen, Männer und Jugendliche zusammen.

3) Welchen Stellenwert hat die Zusammenarbeit mit dem Alice-Salomon-Berufskolleg im Verein und im Floorball Verband Deutschland?
Allgemein sind Partnerschaften zwischen Schulen und Floorballvereinen elementare Bausteine in der Entwicklung von Floorball in Bochum und in Deutschland. In dieser Generation steckt die Zukunft des Sports.
Floorball verdankt seinen raketenhaften Aufstieg in den vergangenen Jahren nahezu ausschließlich dem Schulsport. In Ländern wie Schweden, der Schweiz, Finnland und Tschechien hat Floorball alle anderen Sportarten im Schulsport überholt. Floorball ist für alle Altersklassen extrem einfach zu erlernen, garantiert für Kinder sowie Jugendliche eine Menge Spaß und regelmäßige Erfolgserlebnisse, fördert aber dennoch die körperliche Motorik, Fitness und den Teamgeist – eine ideale Sportart für die Schulen.

4) Wie könnte eine weitere Zusammenarbeit mit dem Alice-Salomon-Berufskolleg aussehen?
Die Zusammenarbeit kann sich aus zwei Bausteinen zusammensetzten.
Zunächst ist es möglich die langjährigen Erfahrungen aus dem Floorball direkt in den Sportunterricht einfließen zu lassen. Als Beispiel könnte man die Klasse CBE 11 A anführen. In dieser Klasse wurde der Floorball-Sportunterricht von einem erfahrenen Vereinsspieler begleitet. Dieses Modell könnte man am Berufskolleg ausbauen und die Zusammenarbeit auf eine gesamte Jahrgangsstufe ausbauen. So spielt z.B. der komplette Jahrgang 11 zum gleichen Zeitpunkt Floorball im Sportunterricht. Der krönende Abschluss eines solchen Zyklus könnte dann immer ein Jahrgangsturnier sein, in dem die unterschiedlichen Klassen sich im Floorball messen und den Alice-Salomon-Cup austragen.
Auf der anderen Seite wäre es vorstellbar, dass ein Vereinsspieler eine Floorball-AG oder ähnliches am Alice-Salomon-Berufskolleg betreut.
 
7) Wie ist Ihr Eindruck von der Floorball-Vorführung in der Klasse CBE11A?
Zunächst ist mir das Interesse an etwas Neuem aufgefallen. Die Klasse konnte vor der ersten Floorball-Stunde nichts mit dieser Sportart verbinden. Aus diesem Interesse haben alle Schülerinnen und Schüler einen unfassbaren Spaß und Ehrgeiz entwickelt. So war es für mich nicht verwunderlich, dass die Schülerinnen und Schüler eine schnelle technische und taktische Entwicklung genommen haben und nach drei Schulstunden schon eine kleine interne Turnierform spielen konnten. Die Zeit mit dieser Klasse war mir eine große Freude.

Alle sind bei unseren Trainingszeiten herzlich willkommen:
Dienstag: 18:45 – 20:15 Uhr
Freitag: 18:45 – 20:15 Uhr
Turnhalle der Carolinenschule Bochum
Springorumallee 1, 44795 Bochum
 
Text und Fotos: Peter Schulte 

Ein ungewöhnliches Bild: 180 Schüler aus dem Bereich Gesundheit lauschen gebannt einem Vortrag. Es geht um Chlamydien, Tripper und andere sexuell übertragbare Krankheiten. „In Deutschland ist jeder zehnte Erwachsene mit sexuell übertragbaren Bakterien infiziert,“ erklärt Frau Wach vom Gesundheitsamt dem interessierten Publikum. Das Wissen und das Bewusstsein für diese Erkrankungen ist gering. Eine Infektion, die häufig unbemerkt bleibt, führt oft zu Unfruchtbarkeit oder zur Schädigung des ungeborenen Kindes, wenn man sich in der Schwangerschaft infiziert. Durch eine Behandlung mit Antibiotika kann man diese Folgen vermeiden und die Ansteckung weiterer Personen verhindern. Frau Wach wirbt daher für eine einfache Testung. Zurzeit finden im neu eröffneten Zentrum für sexuelle Gesundheit „WIR – Walk in Ruhr“ Testwochen statt. Jugendliche und junge Erwachsene können sich kostenlos, schnell und anonym auf Chlamydien und Tripper untersuchen lassen und gleichzeitig an einer Studie teilnehmen. So können wir alle dazu beitragen, dass sich das Wissen über diese Erkrankungen verbreitet!
DRVG

„WIR - Walk in Ruhr“ Zentrum für sexuelle Gesundheit am Elisabeth-Hospital, Bochum, Große Beckstraße 12, am Kirchplatz St. Peter & Paul